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Nähen mit der Overlock

Die Overlock ist eine echt geniale Erfindung. Sie ist die perfekte Ergänzung zur der normalen Nähmaschine. Man sagt auch das die Overlock rund 60% Prozent aller Näharbeiten schneller, schöner und professioneller macht. Vor allem wenn das gewünschte Projekt gelingt, freut man sich.

Dieses versprechen kann einem frischen Overlock Anfänger etwas frustrieren, wenn das gewünschte Ergebnis nicht erzielt werden kann. Keine Sorge. Es ist eine Frage der Übung. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Übung macht den Meister“. Trotzdem will ich dir ein paar Ratschläge geben, damit es beim nächsten Mal besser klappt.

Nähen mit der Overlock wirklich schwer oder doch eine leichte Angelegenheit?

Viele Fragen mich ob das nähen mit einer Overlock schwer sei und viel Übung erfordert. Dies kann man nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten. Trotzdem würde ich aus meiner Erfahrung ehr sagen, dass das nähen mit einer Overlock einfach sei. Natürlich kommt es auch auf die Geschicklichkeit von jeden selber, aber auch die Erfahrung die man mit einer normalen Nähmaschine sammeln konnte, ist hilfreich.

Im Grunde genommen muss nicht viel eingestellt werden, damit die Overlock näht. In der Theorie sieht es so aus, Overlock einfädeln, Fadenspannung einstellen, je nach Wunsch die Stichlänge und den Differentialtransporter einstellen.

Nähen mit der Overlock – Meine erste Erfahrung

Ich erzähl euch mal wie das bei mir anfangs war. Als ich mir eine Overlock nach langer Überlegung bestellt habe und sie endlich ankam, war ich richtig aufgeregt und gespannt was mich erwartet. Natürlich wollte ich keine Zeit verlieren, deshalb wurde die Overlock aus den Karton befreit und stand bereit für den Einsatz. Was mich verwundert hat, dass die Overlock schon mit kleinen Probegarn eingefädelt war. Da habe ich mir sofort ein Stückstoff aus meiner Kiste geschnappt (dies war ein ganz herkömmlicher Jesery-Stoff) und mit der Overlock zum ersten Mal genäht.

Sofort nach der ersten Naht war ich überzeugt, dass die Overlock bei mir für immer bleibt.

Viel habe ich nicht genäht, da war schon das Testgarn verbraucht. Zum ersten Mal habe ich etwas Angst bekommen, als ich mir die Einfädelnpunkte ansaß. Mithilfe der Anleitung war aber das mulmige Gefühl schnell verschwunden und die Overlock konnte nach paar Minuten wider eingefädelt werden.

Anfangs musste ich immer wider in die Bedienungsanleitung reinschauen, um die Overlock einzufädeln. Dies hat sich nach ein paar Tagen geändert und mittlerweile geht es im Halbschlaf 😊.

Aber nicht alles ging immer glatt. Eine lange Zeit hatte ich immer wider Probleme mit der Fadenspannung. Meist werden 3 oder 4 Fäden eingefädelt und jede davon bekommt eine inviduelle Fadenspannung. Das Problem ist das jeder Stoff, mehr oder weniger eine andere Fandenspannung benötigt. Erst nach einer Zeit, habe ich ein Gefühl für die richtige Fadenspannung und Einstellungen bekommen.

Dies kann aber auch daran liegen das meine Maschine eine relativ Preisgünstige Overlock ist. Habe schon öfters gelesen das bei den teureren Overlock, die Fadenspannung teilweise automatisch reguliert wird oder das Einstellen der Fadenspannung viel angenehmer ist.